Berichte aus dem Vereinsleben 2010

Weihnachtsbasteln und Lagerfeuer im Schnee (IB)

Auch wenn das geplante Dingiwriggen wegen zugefrorenem Hafen ausfallen musste, wurde am Vortag des 2. Advent fleißig gebastelt - in kleiner Runde zwar, aber dafür sehr entspannt. Es war für jeden etwas dabei. Schlüsselanhänger und Kerzen mit maritimen Fuß (Türkischer Bund) wurden geknotet und aus Holzklötzern und Leine entstanden schöne Untersetzer. Für die dekorativen Knotentafeln gab es in diesem Jahr keine Interessenten, aber so ganz nebenbei entstanden schöne Weihnachtskarten, es wurden hübsche Sterne gefaltet und geklebt und Windlichter gestaltet. Dabei wurden selbstgebackene Plätzchen geknabbert, reichlich Tee und ein wenig Glühwein getrunken sowie am Lagerfeuer Knüppelkuchen und Bockwürste gegrillt. So konnten alle Altersgruppen den Vormittag genießen.

              

15. Rumpokal - das letzte Segel- Ereignis 2010 auf der Oberelbe (IB)
7°C und Regen - das Wetter war nicht sehr einladend, als 14 Unverdrossene am 7.November ihre Optimisten in Wachwitz aufbauten. Der Wind wehte schwach aus östlicher Richtung, so dass er - gemischt mit dem durch die Strömung erzeugten Fahrtwind einen seltsamen Mix aus drehendem Flauten-Wind erzeugte.

Es wurde um 2 Pokale gesegelt. Der eigentliche Rumpokal wandert schon seit vielen Jahren von Gewinner zu Gewinner. Um den Pokal für den schnellsten Holzopti wird erst seit letztem Jahr gesegelt! Gegen 10 Uhr war der erste Start - wie immer hatten auch in diesem Jahr die Jugendlichen die wichtigsten Positionen inne. Während die Loschwitzer Jugend das Sicherungsboot besetzte, übernahmen die Wachwitzer die Wettkampfleitung. Nach dem 1. Zieldurchgang gab es beim WDL eine Pause mit heißen Getränken und Kartoffelsalat mit Bockwurst.
Dann wurden die Boote vom Regenwasser befreit und der nächste Lauf gestartet. Das war gar nicht so einfach, denn wer zu zeitig aus der Hafeneinfahrt in die Strömung segelte, hatte ordentlich zu p(r)addeln, um nicht vor dem Start über die Linie zu treiben. Aber es funktionierte zum Glück, denn auch ein Frühstart wäre schwer zu korrigieren gewesen.

Bild:  P(r)addeln in den Hafen

Der zweite Lauf war geprägt von vielen Kämpfen und Positionswechseln, so dass für die meisten die Platzierung bis zuletzt unklar war. Nach dem Zieldurchgang wurden die Boote am Johannstädter Ufer abgebaut und verladen, während die Auswertung die Wettkampfleitung vor einige Probleme stellte - und das nicht nur wegen der völlig durchnässten Ergebnisliste! Die mitsegelnden Trainer konnten sich aber ein leichtes Lächeln nicht verkneifen, stehen sie doch sonst immer vor dieser Aufgabe! So wächst sicher auch das Verständnis für die Arbeit der anderen, die Erwachsenen fanden sicherlich das Praddeln äußerst anstrengend (von den Knieschmerzen und den Problemen, 100 kg in der 2,3 m langen Kiste richtig zu verteilen, ganz abgesehen).

Die Ergebnisse:

Verein

1WF

1WF

Gesamt-Punkte

Platz

 Holzbootwertung

Iris Bönisch

SCW

1

1

2

1

 

Lutz Kretzschmar

SCW

6

2

8

2

 

Uwe Finsterbusch

SSSCD

3

6

9

3

 

Thomas Landgraf

SCW

2

8

10

4

1

Uwe Bönisch

WDL

8

3

11

5

2

Bert Bönisch

WDL

5

7

12

6

 

Bernd Gottschald

MSV

11

5

16

7

3

Thomas Eggerichs

SCW

4

12

16

8

 

Wolfgang Beyer

SCW

14

4

18

9

4

Uwe Grätz

SCW

7

11

18

10

 

Achim Möller

SV Planeta Radebeul

10

9

19

11

 

Harald Rülke

SCW

12

10

22

12

 

Markward Hoffmann

Fortschritt Pirna

9

14

23

13

5

Alexander Franz

-

13

13

26

14

6

Nach der Siegerehrung wurden die WDL-Optis wie immer mit dem Kutter stromauf gezogen und in Loschwitz abgebaut. Eine kurze Verschnaufpause im aufgeheizten Clubhaus nutzten die Aktiven gern und klönten noch ein wenig über das Erlebte und natürlich auch - Kommendes!.
Insgesamt war die Veranstaltung gelungen und hat gezeigt, dass die Segler von der Oberelbe durchaus zusammenhalten und gemeinsam segeln wollen und können - immerhin waren 6 der 9 segelnden Elbe-Vereine am Start! Danke sagen möchten die Segler den Akteuren an Land und auf dem Wasser, in der Küche und bei der Vorbereitung.
Die nächste Veranstaltung auf dem Wasser ist übrigens noch in diesem Jahr - das Dingiwriggen. Für das dabei auch geplante Basteln von Weihnachtsgeschenken haben sich die Erwachsenen schon einiges ausgedacht. Es lohnt sich also für alle Junioren - dabeizusein!

Absegeln - das vorletzte Segel- Ereignis 2010 auf der Oberelbe (IB)
Bei schönstem Sonnenschein und einem ordentlichen Ostwind segelten 2 Kutter des WDL mit 11 Besatzungsmitgliedern am Samstag stromab. Die Stimmung an Bord war gut, was sicherlich nicht nur am guten Wetter lag! Am ehemaligen Standort des Vereins, dem Drehkran der Schiffswerft Übigau drehten die Boote um und fuhren unter Motor stromauf zurück nach Loschwitz.

 

Segelfertiger 420er im Besitz des WDL (IB)
Die Kündigung des Pachtvertrages für ihre Bootshalle zwang die Postelwitzer Segler, ihren Bootsbestand zu reduzieren. Und so entschieden die Sportfreunde dort, den Vereins-420er einem Elbeverein zu schenken, der noch Kinder- und Jugendarbeit macht. Am 10.Oktober wurde der 420er kurzfristig von zwei Wachwitzer Mädels über 39 Kilometer nach Dresden gesegelt und am 15.Oktober soll das Boot endgültig in den neuen Heimathafen geholt werden. So wird in Zukunft eine weitere Bootsklasse im WDL nutzbar sein - ein sportlich-kippliger 420er - das ideale Jugendboot! Auch wenn die Jolle "Lilienstein" schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, so ist sie ein Gewinn für die Jugendlichen im Verein, die für den Filius zu schwer und für die Ixylon zu leicht sind. Die Segel sind komplett und weitestgehend ungenutzt. Das laufende Gut allerdings muss überholt werden! Der bevorstehende Winter bietet dafür sicher ausreichend Gelegenheit.

Bericht von der kleinen Kutterwanderfahrt im Herbst 2010 (IB)

 
Kutter Ruckswilli und zwei Loschwitzer Jollen legten am 18.September zur kleinen Wochenend-Wanderfahrt ab! Die Mannschaft setzte sich aus 11 Jugendlichen und Trainern von WDL und SCW zusammen, die das Ziel Coswig ansteuerte. Das Verladen von Gepäck und Verpflegung verlief schnell und reibungslos! Leider ist es ja kaum ein Unterschied, ob man für 2 oder 7 Tage fährt –  der Stauraum auf dem Kutter war prall gefüllt.
Gleich nach dem Ablegen sollten die beiden Jollen in Schlepp gehen. Leider geriet dabei die Schleppleine der Passat in die Motorschraube, so dass erst mal eilig die Riemen gezückt wurden, um den Schleppzug von der Steganlage des MC Elbe freizuhalten! Das klappte problemlos, trotz des starken Westwinds. Die Dresdener Bogenbrücken passierten die Boote ohne Segel – schließlich setzte sich die Mannschaft zum großen Teil aus Neulingen zusammen! Nach der Marienbrücke wurden dann die beiden Jollen segelklar gemacht. Mit wechselnden Mannschaften kreuzten die Jollen bei schönstem Westwind stromab. Die beiden Loschwitzer Bootsführer Tobias und Phillip meisterten dabei ihre Sache zuverlässig. Der Kutter blieb als Sicherungsboot ohne Segel, jedoch wechselte regelmäßig der Steuermann und es wurde viel gerudert. So kam keine Langeweile auf! An der Gohliser Mühle ankerte die Flottille und aß zu Mittag – typisch nach Kutterart – eine Schüssel mit Dauerwurst, Käse, Brot und Gemüse (darunter viel Zwiebel) ging so lange reihum, bis alle satt waren! Elins Kuchen war dann der krönende Abschluss – Danke noch einmal für die gute Idee.
     
Da die Strecke nicht allzu lang war, konnten die Boote auf der Weiterfahrt trödeln, so wurde von Zeit zu Zeit auch ein kleiner Vorwindkurs gegen die Strömung gesegelt. Auf dem Kutter konnte man in Ruhe schwatzen, auch einmal Pläne schmieden und den sonst ja meist gestressten Trainern entspannt Fragen stellen.
In der Marinekameradschaft Coswig angekommen, mussten die Boote erst einmal aufgeklart werden, keine leichte Aufgabe übrigens, Trainer können da ziemlich pingelig sein! Vier Zelte wurden später aufgebaut, nebenbei  konnte der Grill heiß werden. Die Bratwürste und das Grillfleisch fanden nicht unbedingt große Begeisterung – das muss man im nächsten Jahr anders machen! Aber satt geworden sind alle, am Ende blieb nur noch eine einzige Backkartoffel liegen! Die zunehmende Kälte war sicher der Hauptgrund dafür, dass alle noch vor 21 Uhr in den Zelten verschwunden waren. Die ersten schwatzten zwar bereits 4 Uhr wieder, aber nach einem kurzen Trainerprotest  kam der Zeltplatz wieder zur Ruhe! Gegen 7:30 Uhr wurde am nächsten Tag geweckt, stromauf musste einfach mehr Zeit eingeplant werden. Die Art des Frühstück verwunderte die Neulinge sicher etwas, aber nachdem 3 Brote alle waren, schienen zum Glück auch alle satt zu sein! Ob die Idee der Kinder ernst gemeint war, nächstes Jahr die beiden fleißigen Küchendamen aus dem Trainingslager gegen zwei jugendliche Mitfahrer auszutauschen, bleibt offen. Scheinbar verschwindet aber das Wort "Abwasch" aus dem allgemeinen Wortschatz der heutigen Jugend. Zelte abbauen, Gepäck laden, Boote aufklaren, ablegen – alles ging danach erstaunlich diszipliniert vonstatten. Wirklich jeder brachte sich ein, das beeindruckte die Trainer schon sehr! Leider klappte das Segel setzen dann nicht ganz so gut, denn das Vorbereiten der Jollen war nicht perfekt. So brauchte der Kutter ewig, beide Jollen unter Segel zu bringen. Als auch der Filius stromauf segelte, war die Passat schon hinter der nächsten Kurve verschwunden! Interessant, was manche Jugendliche unter der vereinbarten Rufweite verstehen! An der Gohliser Mühle wurde wieder geankert, Elin half Iris bei  der Tomatensoße und am Ende gelang es 1,5 kg  Nudeln bissfest zu kochen und in die 11 Schüsseln zu füllen. Alle waren am Ende satt. Komisch, dass in den Stunden danach trotzdem alle Vorräte (Süßes aus den Taschen der Kinder sowie Gemüse und Obst aus der Versorgungsducht) gnadenlos alle gemacht wurden!
     
An der Autobahnbrücke wurde das Segeln abgebrochen um den Zeitplan einzuhalten. In der Nähe der Weißeritzmündung kam er dann aber doch durcheinander, weil der Kutter ein havariertes Motorboot in den Schleppzug einordnete! Die übergestiegene Besatzung wurde gleich integriert, die Mutti begrüßte ihren Sohn, der just auf dem Kutter mitfuhr und die Trainer nutzten die Zeit, um zukünftige Veranstaltungen vorzuklären! In Neustadt wurde das Motorboot dann ans Ufer verholt. Die Fahrt durch das Stadtzentrum war scheinbar für einige langweilig, bot aber jede Menge Sehenswertes. Mit 30 Minuten Verspätung traf der Schleppzug am Ende in Loschwitz ein! Das Entladen, Aufslippen, Abbauen und Reinigen ging (auch Dank der Unterstützung der inzwischen eingetroffenen  Familien) sehr schnell, so dass nach einer weiteren Stunde die letzten das Gelände verließen!  

Willi schrieb zu seinen Erlebnissen übrigens folgendes: "Bei der Kutterfahrt auf der Elbe hat man sehr viel gelernt. Zum Beispiel wie man sich bei Strömungen verhält. Das abwechselnde Segeln hat sehr viel Spaß gemacht. Es war gut, dass wir mit mehreren Booten gefahren sind so konnte jeder öfter segeln. Auf den Booten haben wir dann versucht gegen die Strömung oder gegen den Wind anzukommen. Auf den Kutter konnte man sich dann ausruhen."
Herzlichen Dank möchten alle Teilnehmer noch einmal den Kameraden der MK Coswig sagen, die uns unkompliziert ihr Gelände zur Verfügung gestellt haben. Wir würden gern wiederkommen! Die Fahrt war einfach zu schön, um sie nicht zu wiederholen - die erste Terminidee ist der Zeitraum vom 8.-11.Juli 2011 !?!

Kreisjugendspiele im Seesportmehrkampf (BB)
Am 6.Juni führte der Sächsische Seesportclub Dresden gemeinsam mit dem gastgebenden Wassersportclub Dresden Loschwitz die Kreisjugendspiele im Seesportmehrkampf durch. Gestartet wurde in den Einzeldisziplinen Knoten, Wurfleine, Tauklettern und seemännische Hindernisbahn. Am Start waren (leider nur) 16 Kinder aus vier Dresdner Wassersportvereinen (WDL, SSSCD, MC Elbe und SCW).  Wie bereits im letzten Jahr war die seemännische Hindernisbahn  Höhepunkt und Überraschung zugleich,  die als Staffelwettkampf zu absolvieren war. Dabei waren die Wettkampfbedingungen ungewöhnlich, denn die zu absolvierenden Stationen waren sehr praxisorientiert. Neben Fender belegen, Vorleine festmachen, Ankern, „Segel“ vorheißen und niederholen waren Lenzen, Reling übersteigen und Rettungsring an Bord nehmen angesagt. Die besondere Überraschung für die Knotenbahn - gewöhnten Wettkampfsportler war das Anwenden der bekannten Knoten in ungewöhnlichen Lagen bzw. Orientierung. Oh! Das war nicht so einfach. Der besondere Spaß, jeder Starter musste ein Ößfass voll Wasser auf seinen Lauf mitnehmen und bevor er das Ößfaß als Staffelstag übergab  die Mannschaftspütz mit dem zurückgebrachten Wasser wieder füllen. Am Ende siegte die Mannschaft die Ihre Pütz am ehesten wieder voll hatte. Es hat allen großen Spaß gemacht. Folgende Platzierungen wurden erreicht.

 

Knoten Seesportler

Knoten Fortgeschrittene

Knoten Anfänger

1

Sarah Holzwarth

Jonas Landgraf

Jasmin Bönisch

2

Phillipp Zschiedrich

Josef Landgraf

Armin Zimmermann

3

Tobias Scheidig

Tim Bemthack

Tabea Landgraf

 

 

Tauklettern

Tauklettern Anfänger

Wurfleine

WurfleineAnfänger

1

n.n.

Jonas Landgraf

Sarah Holzwarth

Josef Landgraf

2

Phillipp Zschiedrich

Josef Landgraf

Phillipp Zschiedrich

Tim Bemthack

3

Christoph Ehrnsperger

Laurin Hamann

Tobias Scheidig

Jasmin Bönisch

15. (Jugend)Fahrtenseglertreffen in Tschechien (IB)
Das 15. (Jugend)Fahrtenseglertreffen in Tschechien ist vorbei. Mehr als 100 Segler aus 5 Vereinen trafen sich dazu am Zernosekysee in Tschechien. Der WDL war mit 6 Booten dabei, darunter drei Jollenkreuzer, von denen zwar 2 den Heimathafen Wachwitz am Heck stehen hatten, jedoch mit gemischten Mannschaften fuhren. Erstmals seit vielen Jahren blieben die Loschwitzer Kutter zu Hause, es fehlte einfach die Mannschaft für die jeweils 2tägige An- und Abreise. Leider konnten deshalb auch einige Loschwitzer Jugendliche nicht teilnehmen. Dafür trainierten aber die Optimistensegler bei gutem Wetter und Wind umso eifriger mit Trainer Bert. Dabei war das Kentertraining ein besonderer Höhepunkt. Das Ziel, auch den letzten Zweiflern die Angst vor dem Kentern zu nehmen, wurde mit Sicherheit erreicht. Man erkannte es an den strahlenden Augen der Kinder nach dem Aufrichten des Bootes. Auch praktische Prüfungen zum Jüngstensegelschein wurden abgenommen, vom WDL absolvierte Christoph die geforderten Manöver souverän.
Während die Junioren von 3 Vereinen an 2 Tagen ein gemeinsames Training absolvierten, nutzten viele andere Segler den See und die guten Segelbedingungen (Sonne und Wind) zur Erholung. Der See war voller Segel an diesem Wochenende.
Am Montag pünktlich 10 Uhr ging es dann auf die Elbe hinaus und 16 Kilometer in Richtung Usti! Insgesamt segelten 12 Optis, 2 davon vom WDL, gemeinsam mit Ixylons und Jollenkreuzern stromab. Nach dem Verladen der Optimisten kurz vor der Schleuse fuhren die anderen Boote weiter in Richtung Dresden. Hagel, Sturm, Kälte und Regen waren dabei ein echter Härtetest.
Die Veranstaltung war insgesamt eine tolle Sache. Das Miteinander der Generationen, die Gemeinschaft von Seglern und Seesportlern, Junioren und ihren Eltern, die Mithilfe aller Mitsegler war wie immer beeindruckend. 
Der perfekte Ablauf eines solch großen Events ist nur durch die vielen Aktiven möglich gewesen. Deshalb möchten die Organisatoren noch einmal all denen danken, die zum Erfolg beigetragen haben, und so die Veranstaltung zu dem gemacht haben, was sie geworden ist.
Danke vor allen den Eltern, die ihren Kindern die Teilnahme ermöglichten, vor allem Frau Bartel, die zusätzlich zum Boot noch eine Menge Loschwitzer Zubehörs transportierte, und Danke an Maik für den Elternsegeltörn am Sonntag.

Wir gratulieren zum 50. Vereinsjubiläum (SB)
Am Abend des 1. Mai folgten einige Mitglieder des WDL’s mit ihren Partnern der Einladung des Sächsischen Seesportclubs Dresden zu dessen 50jährigen Bestehen. Gemeinsam verbrachten wir einen schönen Abend mit einer kleinen Rede zum Verein, dem Überreichen des Gastgeschenks und vielen Bildern zum Vereinsleben. Auch für ausreichend Essen war gesorgt und besonders das Tanzen brachte den Gästen und Gastgebern viel Spaß.

Saisonstart beim WDL  (SB)
Der Monatswechsel April / Mai war voller Aktionen beim WDL! Nach dem Segelwochenende in Pratzschwitz fand am 30.April die erste Jugendstunde "Gemeinsam gegen den Strom" statt. Leider kamen von den angemeldeten 6 Jugendlichen nur 2. Aber Trainer Bert hat ja inzwischen seine Erfahrungen und deshalb die Termine immer auf einen Freitag gelegt - so konnte gemeinsam mit den Vereinsmitgliedern trotzdem gerudert werden. Steuermann war übrigens Christoph, der diese Aufgabe sehr verantwortungsbewusst wahrnahm.
Am 1. Mai trafen sich dann - der schlechten Wettervorhersage zum Trotz - die  Loschwitzer Wassersportler zum traditionellen Anrudern. Tobias und Phillipp kümmerten sich vor dem Ablegen um die Gestaltung des Kutters und schmückten ihn festlich mit einem Flaggenmeer und dem Werbeposter des WDL! Dann ging es mit einem gut gefüllten Kutter stromauf und kurz unterhalb des Wachwitzer Vereines vor Anker. Dort überraschte uns der Anblick von vier (!) Kuttern des SSSCD. Mit einem dreifachen „Hol Weg“ und einer kleinen Rudereinlage gratulierten wir den Sportfreunden zum 50. Vereinsjubiläum. Die dann folgende Dampferparade beobachteten wir mit den allseits beliebten Hackepetersemmeln in Hand und Mund. Auch das Wetter zeigte sich freundlich und sonnig. Hinter den Dampfern eingereiht und mit den vielen Motorbootwellen kämpfend ging es weiter stromauf bis unterhalb von Pillnitz. Von dort aus traten wir die Rückfahrt an, stromab wurde dann auch eine Runde gerudert und damit die wintermüden Muskeln aufgelockert. Den schönen Tag ließen wir mit Grillen im Hafen ausklingen.

10. Dresdner Kreis- Kinder- und Jugendspiele (IB) (Hier der Bericht von Phillipp)
            
Das Pratzschwitzer Wochenende ist erfolgreich verlaufen. 35 Segler und Seesportler aus vier Vereinen nahmen an den 10. Dresdner Kreis-Kinder und Jugendspielen Segeln auf dem Kiessee in Pratzschwitz teil, neben den Veranstaltern SCW und WDL auch Sportler aus Bautzen und Geierswalde. Der Samstag war von Schwachwindperioden durchzogen, so dass die Übungsleiter immer wieder zum Improvisieren gezwungen wurden. Phasenweise war ein gute Ausbildung möglich.
Der Sonntag lieferte am Vormittag stabile Windverhältnisse um 2 Beaufort, so dass zur Regatta zunächst zweimal die volle Kurzlänge gesegelt werden konnte. Diese Regatta gilt als erster Lauf der 15. Ostsachsenliga, einer Wettkampfserie, die vor allem den Segelanfängern die Möglichkeit geben soll, sich zu vergleichen und in die Regattaszene Ostsachsens hineinzuschnuppern. Es gingen 15 Boote der Kinderbootsklasse Optimist sowie 7 Boote in der offenen Klasse an den Start. 6 Anfängeroptis segelten außerdem zwei kleine Wettfahrten als Schleifenkurs fern vom großen Regattafeld. Bei den Optimisten belegten Leonard Wiegmann und Hannes Jochmann (beide 1.WSVLS) die ersten Plätze. Till Sureck vom SCW wurde Dritter. Der WDL wurde vor allem durch Phillipp Zschiedrich erfolgreich vertreten, er behauptete sich in dem starken Feld der erfahrenen Opti- Regattaseglern und landete in der Gesamtwertung auf Platz 7! Die Opti-Anfängerregatta gewann Jonas Hölzel vor Justus Iserhagen (beide SCW). Dritter wurde Jannes Hamann (WDL). Die Offenen Klasse wurde als Yardstick gewertet, neben 420er und Europes startete auch der WDL-Filius mit Tobias Scheidig am Steuer. Sieger wurde Felix Lentz (SCW) vor William Seyfarth und Max Wittke (beide BSC). Dank der Unterstützung des Kreisportbundes konnten den Platzierten Medaillen überreicht werden. Die Sieger nahmen stolz ihre Medaillen in Empfang.
Insgesamt werteten die anwesenden Trainer Bert und Ralf ein erfolgreiches Wochenende aus. Der Dank der Aktiven gilt allen Beteiligten, Trainern, der Wettfahrtleitung einschließlich Schiedsgericht sowie den Eltern, die bei den Transporten und vor Ort mitgeholfen haben. Ohne diese Hilfe könnten wir eine derartig große Veranstaltung nicht durchführen. Danke auch der Betreibergesellschaft für die Geländenutzung und der Köchin Kristin für das leckere Essen. Während die Loschwitzer  Junioren und Trainer somit ihren neunten Segeltag 2010 ins Bordbuch schreiben können, beginnt die Saison für die Erwachsenen erst am Wochenende, denn da soll angerudert werden.

Neuer Bootssteg installiert
Zum Arbeitseinsatz am 17.April wurde der neue Alu-Schwimmkörper an die Steganlage des WDL angekoppelt. Der alte Kleinbootesteg musste dringend aus dem Wasser. Mehrere Kammern  waren undicht und voller Wasser.

Oster - Regattatrainingslager (IB)
Es ist wieder einmal vorbei, ein Trainingslager, dessen Ausbildungsplan nicht anders war als in den Jahren zuvor. Jedoch war die Veranstaltung auch in diesem Jahr etwas ganz Besonderes.
Nicht nur, weil auf weniger als 3 Kinder ein Trainer/Betreuer kam. Nein, viele neue und teilweise sehr junge Kinder einerseits und hochmotivierte B-Segler andererseits forderten eine anspruchsvolle Ausbildung. Leider kam die Segeltaktik etwas zu kurz, dafür wurde viel an der Segel- und Manövertechnik gefeilt. Eine ganz besondere Herausforderung waren die 4 reinen Einsteigermannschaften in 420er und Ixylon. Bei 8°C Wassertemperatur konnten und wollten die Trainer kein Risiko eingehen. Carsten, der jüngste anwesende Trainer gestaltete die Ausbildung der  Jugendboote hervorragend, seine Strategie war durchdacht, sein Umgang mit den Jugendlichen beeindruckend. Beeindruckend und sehr motivierend war für die Trainer insgesamt aber die Entwicklung jedes einzelnen Kindes. Die Trainingstage waren voller Ausbildungserfolge und AHA-Effekte, jedes Kind hat sich deutlich gesteigert, bei manchen löste sich der Knoten erst am vorletzten Tag. Auch die (leider nur) 3 teilnehmenden WDL-Segler zeigten (weiterlesen / Tagesberichte)

Messestand bei Dresdner Messe Aktiv und Vital (IB)
Mit Unterstützung der BARMER beteiligte sich der WDL, gemeinsam mit dem SCW an der Gestaltung der Messe Aktiv und Vital. Neugierige und Interessenten hatten also drei Tage lang die Möglichkeit, sich in der Mitmachhalle über die Angebote und Möglichkeiten zu informieren! Werbetafeln berichteten über das Vereinsleben, wechselnde Standbetreuer beantworteten Fragen, Kutter Ruckswilli und ein 420er des SCW präsentierten die vorhandenen Vereinsboote. Ziel war die Werbung neuer Mitglieder, hat sich doch der WDL das Ziel gestellt, in diesem Jahr an der Deutschen Meisterschaft im Kutterrudern teilzunehmen.
In den Hallen war auch sonst eine ganze Menge los! Vor allem für bewegungsfreudige Kids standen viele Angebote bereit. Kletterwände, Bungee Jumping, Skier auf Rädern, Hindernisstrecken zum Ausprobieren verschiedener Fahrradtypen, Ballspiele in vielen Variationen - die sportorientierten Hallen boten viele Möglichkeiten des Ausprobierens und  Mitmachens! In anderen Hallen stand die Vitalität im Vordergrund - neben der Fitness waren Wellness, gesunde Ernährung, Beauty und Naturkosmetik sowie die klassischen und neuen Heilmethoden die Schwerpunktthemen.

 

Der neuer Alu-Steg ist da (BB)
Bei Eis und Schnee wurde am 6. März das neue Alu-Stegteil (10m lang) in den Hafen geholt. Dieses Stegteil wird den altgedienten Kleinbootsteg ersetzten der seine Nutzungsgrenze bereits weit überschritten hat. Wir danken der Firma  Wolfgang Beyer für die unkomplizierte Bereitstellung des Transportfahrzeuges.

Beim WDL gibt es keinen Winterschlaf (IB)
Am letzten Samstag im Januar waren die Junioren der IG Juniorensegeln schwimmen.
Am letzten Schultag vor den Winterferien wurde nun die winterliche Athletikausbildung mit dem Winterpokal beendet!
15 Junioren, darunter leider nur 2 vom WDL,  nutzen noch einmal die Chance, etwas für die Fitness zu tun!  Die 6 anwesenden Trainer boten 10 Stationen an, die mit jeweils maximal 10 Punkten absolviert werden konnten! Es war schon beeindruckend, wie die Jungs und Mädchen sich so entwickelt hatten! Schwachstellen waren neben der Kletterstange vor allem das Knotentraining - eigentlich seltsam! Liegestütze und Sprungseil, Sprossenwand und Mannschaftsdisziplinen dagegen brachten beeindruckende Ergebnisse. Als bester Sportler des WDL wurde Phillipp 6.!
Deutlich war zu erkennen, dass das freitägliche Training nicht ausreicht, um den Wettbewerb zu gewinnen. Vielleicht war es aber für manche genug Motivation, auch in den nächsten Wochen mehr für die Kraft und Ausdauer zu tun!  Im Ostertrainingslager jedenfalls wird die Fitness wiederum Teil der Ausbildung sein!

Rückblick zu Berichten aus dem Vereinsleben 2009