Berichte aus dem Vereinsleben 2009

Jahresabschlusstraining der Junioren (IB)
Beim letzten Athletiktraining der IG Juniorensegeln 2009 war die Anzahl der Sportler besonders groß! 22 Kinder aus 4 Vereinen (SCW, WDL, SSSCD und BSC) trafen sich in der T#smurnhalle. Die anwesenden Trainer hatten alle Hände voll zu tun, um die quirlige Truppe zu bändigen. Ab und an waren einige Erziehungs-Liegestütze nötig.
Nach der Erwärmung wurde ein Kraftkreis aufgebaut, zur Auflockerung gab es auch eine Station "Knoten". Dann stand eine seglerisch abgewandelte Form von "Feuer, Wasser, Sand" im Programm. Mit einem Basketballspiel in zwei Gruppen klang das erfolgreiche Training aus.

Weihnachtsbasteln und Nikolauswriggen im Loschwitzer Hafen (IB)
Trainer wissen - der Winter kann für die Wassersportler arg lang sein, kleine Höhepunkte sind deshalb neben der Athletikausbildung in der Turnhalle besonders wichtig. Bei schönsten Wetter trafen sich also 25 Kinder und eine ganze Menge Eltern und Trainer am 5.Dezember im Loschwitzer Hafen zum Basteln und Wriggen. Zu Gast war auch Trainer Eike und seine Familie  von der Talsperre Pöhl. Drei Dingis standen samt Trainer zur Verfügung. Robert, Paul und Tobias waren mit viel Geduld bei der Sache. Während die einen im Hafenbecken unterwegs waren, bastelten andere im Vereinshaus unter Anleitung von Kristin (SCW) und Bert (WDL) kleine Geschenke! Am Lagerfeuer wurden Knüppelkuchen gebacken und Würstchen gerillt.
Ganz nebenbei, aber mit Unterstützung einiger anwesender Väter, wurden die ersten beiden Stegtonnen nach 20 Betriebsjahren zur Überholung aus dem Wasser geholt. 

 

Rumpokal 2009
15 erwachsene Segler aus immerhin 5 Elbevereinen starteten am 9.November mit Optimisten zur traditionellen Rumpokal- Regatta! Mehr als die Hälfte der Boote kämpften zusätzlich um den Holzboot-Pokal, der erstmals ausgeschrieben war. Der Wanderpokal wurde von Uwe Bönisch gebaut und ist ein weltvolles Schmuckstück - ein maßstabsgetreues Optimodell aus Holz (1:10).
Wie immer war die Jugend von WDL und SCW für die Absicherung und Wettkampfleitung verantwortlich! Sie meisterte ihre Aufgabe mit Bravour - natürlich unterstützt von Trainern und erwachsenen Mitgliedern beider Vereine! Leider war der Wind etwas schwach, so dass sich die teilweise über 100 kg schweren Segler über den Kreuzkurs quälen mussten. Aber Spaß hatte jeder - es war ein fairer und sportlicher Wettkampf.

 Nach der ersten Wettfahrt wurde im Hafen Loschwitz eine kleine Pause gemacht. Linda Liebscher hatte einen großen Topf Soljanka gekocht. Die Suppe schmeckte allen sehr gut.
Die zweite Wettfahrt ging dann bis zum Sandstand in Johannstadt.
Sieger wurde Matthias Finsterbusch vom Sächsischen Seesportclub Dresden. Den Holzbootpokal nahm Thomas Landgraf mit nach Hause.

  

Die Platzierungen:

   1. Platz

Matthias Finsterbusch (SSSCD) Langstreckenpokal

  2. Platz

Uwe Finsterbusch (SSSCD)

  3. Platz

Thomas Landgraf (SCW) Holzbootpokal

  4. Platz

Iris Bönisch (SCW)

  5. Platz

Lutz Kretzschmar (SCW)

  6. Platz

Olaf Risse (MSV)

  7. Platz

Bert Bönisch (WDL)

   8. Platz

Andreas Voigt (SCW)

  9. Platz

Bernd Gottschald (MSV)

  10. Platz

Markward Hoffmann (SVFP)

  11. Platz

Uwe Bönisch (WDL)

  12. Platz

Wolfgang Beyer (SCW)

  13. Platz

Thomas Eggerichs (SCW)

  14. Platz

Harald Rülke (SCW)

 15. Platz

Christoph Röcke (SVFP)
Abrudern am 24.Oktober 2009 (SB)
Dem Wetter merkte man noch nicht an, was es uns heute mitbringen wollte, doch um 10 Uhr konnte man im Loschwitzer Hafen ein 12köpfiges Grüppchen abruderfroher Sportler  beobachten. Nachdem ausreichend Decken auf dem Kutter verstaut waren ging es mit zwei Kuttern die Elbe hinunter in Richtung Stadtzentrum. Kurz vor der Albertbrücke durften wir dann endlich an die Riemen in die Hand nehmen und uns ein letztes Mal in diesem Jahr so richtig austoben. Kleine Blasen wurden da doch gern in Kauf genommen. Vorbei ging es an der Dresdner Altstadt und mit Jannis als Steuermann passierten wir alle Brücken mit Bravour und auch die Brückenschilder wurden genau zur Kenntnis genommen und erklärt. Nach einem kurzen Besuch im Pieschener Hafen ging es nun fast bei Sonnenschein die Elbe wieder hinauf und nach kurzem Entladen der Boote ließen die WDLer (und Angehörige) den Tag am Grill in gemütlicher Runde ausklingen.

Trainingslager der Jüngsten des WDL in Bautzen Oehna (RH)
Der Landesseesportverband Sachsen e.V. führte vom 25.-27.09 ein Trainingslager in Bautzen Oehna durch. Neben weiteren Vereinen aus Leipzig, Bautzen und Dresden nahmen aus unserem Verein 3 Kinder der AK 10-13 teil, sie wurden von Vater Ralf H. betreut. Es gab für alle Beteiligten viel Theorie und Praxis. 2 Kinder vom WDL schafften abschließend die Prüfung zum Jüngstensegelschein. Es war
ein sehr schönes "sommerliches" Segel-Wochenende.

             

 

Geschwaderfahrt statt Strommeisterschaft am 27.September 2009  (IB)
Auf Grund des extremen Niedrigwassers (Elbepegel 69 cm !) hatten die Organisatoren des SCW schweren Herzens beschlossen, die diesjährige Strommeisterschaft abzusagen. Der WDL wollte mit einem Opti, einer O-Jolle und dem Kutter daran teilnehmen, drei weitere Loschwitzer Segler waren beim Trainingslager auf dem Bautzener Stausee.
Auch wenn das Kreuzen bei diesem Pegel unmöglich war, konnte man doch bei schönstem Wetter Boot fahren. Und so wurde zur Geschwaderfahrt eingeladen, an der auch die Loschwitzer teilnahmen.
Gegen 10 Uhr legte der Kutter in Loschwitz unter Motor und schönstem Flaggenschmuck ab. In Tolkewitz, Wachwitz und Pirna gesellten sich weitere Boote dazu, so dass am Ende 16 Mannschaften (aus 6 Vereinen), darunter viele Jollenkreuzer stromauf unterwegs waren.
Am Sandstrand von Zeichen legten die Boote an oder ankerten und gegen 14 Uhr ging es dann unter Segeln stromab. Ein leichter Ostwind gestattete trotz Niedrigwasser, vor dem Wind laufend Segel zu zeigen. Leider war der Wind sehr schwach und so entschloss sich die Mannschaft von Ruckswilli, ab Pillnitz die Segel gegen die Riemen zu tauschen. Für die Zuschauer an Land und auf den Dampfern waren die Sportboote mit Sicherheit eine Attraktion. Für die Segler und Seesportler war die gemeinsame Fahrt aber ebenfalls ein besonderes Erlebnis (Bilder etwas größer).

 
Fototermin in Birkwitz Brückendurchfahrt Riemen raus!

Ausbildungswanderfahrt 2009 (IB)
In der 2.Ferienwoche fand die diesjährige Ausbildungswanderfahrt von WDL und SCW statt. Die letzten Vorbereitungen gestalteten sich etwas schwierig. Während der Elbpegel kontinuierlich anstieg, regnete es bei jedem Vorbereitungstermin, so dass das überlegte Packen der Boote nicht problemlos möglich war! So legte der Kutter Ruckswilli am ersten Tag mit einem schockierenden Berg Gepäck ab. Am eingepackten Feuerholz lag es sicher nicht, denn die 4 Säcke waren auch im letzten Jahr dabei! Aber einiges in den Reisetaschen und Rucksäcken wäre sicher entbehrlich gewesen...! Zum Glück passten sowohl alle Teilnehmer, als auch das nötige Essen trotzdem noch auf das Boot.
Die Abfahrt war für Freitag 12 Uhr geplant. Pünktlich legte der Schleppzug mit Kutter Ruckswilli, der Ixylon Passat und dem Filius Boreas unter den Augen einiger Eltern auch ab. Während der gesamten Reise waren die Jugendlichen auf Ruckswilli in Wachen eingeteilt, die sich im Halbstundenrhythmus ablösten. Zuerst war jeder Schleppwache, dann wechselte er ans Steuer und schloss seinen Dienst als Ausguck ab! Den Rest der Zeit konnte man entspannen, spielen, lesen, essen, trinken, ausruhen; mit Ausnahme des Bootsführers Bert, der während der gesamten Fahrt unter Spannung stand. Der hohe Wasserstand und die damit verbundene starke Strömung machte die Fahrt schwierig. Die Boote kamen nur langsam voran. Häufig zeigte das GPS nur eine Geschwindigkeit von 2 km/h an. Nur wenn der Schleppzug sehr nah am Ufer fuhr, konnte die Geschwindigkeit auf 5-6 km/h erhöht werden. Das war natürlich wiederum riskant, denn die überfluteten Ufer konnten ja Hindernisse verbergen, die der Ruderanlage und dem Motor schaden konnten. Zum Glück ging alles gut, jedoch dauerten die Fahrten an den ersten beiden Tagen außergewöhnlich lange. Smutje Iris versuchte, durch eine regelmäßig herumgereichte Schüssel mit Salami, Brot, Obst, Gemüse und Keksen die Stimmung aufzubessern, die etwas gelangweilt wirkte, Trainerin Johanna wirkte dem Müßiggang durch das Übern von Knoten entgegen. Mancher nutzte auch die Zeit und Gelegenheit, mit den Trainern über allgemeine und spezielle Probleme zu reden! Die Tagesberichte vermitteln einen Eindruck von der Fahrt:
     

Elbhangfest 2009 (IB)
Die Loschwitzer Seesportler präsentierten sich auch in diesem Jahr beim Elbhangfest! Gemeinsam mit den Wachwitzer Seglern gestalteten sie einen Trödelmarkt und ein Piratenfest auf den Wachwitzer Elbwiesen! Kaum zu glauben, wie gut beide Angebote von den Gästen angenommen wurden. Auf dem Trödelmarkt wurde Entbehrliches verkauft und bei einer Schatzsuche konnten Kinder und ihre Eltern Interessantes über die Elbe und das Segeln erfahren und maritime Stationen absolvieren. Man konnte Knoten kennen lernen, aber auch Zielwurf und „Segel“ vorheißen versuchen und eine Flaschenpost abschicken. Wer wollte, konnte mit seiner ausgefüllten Schatzkarte an einer Verlosung um die Teilnahme an einer Piraten-Kutterfahrt im August teilnehmen.

Besonderer Magnet war jedoch ein großer Berg Riesen-Bauklötzer, der viele Kinder und Junggebliebene zum Verweilen lockte (auf dem Bild das Ergebnis einer abendlichen Bauaktion). Natürlich waren die Loschwitzer auch bei der leicht verregneten Mondscheinfahrt dabei, die ihren Höhepunkt in einem kleinen Feuerwerk hatte.
Am Sonntagvormittag fand auf Ruckswilli dann ein Rudertraining zwischen Loschwitz und Wachwitz statt. Bei dem herrschenden Pegel von 3,20 m war das für die Mannschaft nicht so leicht, denn die Strömung  war gewaltig.
Unter den Loschwitzer Jugendlichen tat sich vor allem der als Pirat verkleidete Dennis hervor.  Seine Werbung war so erfolgreich, dass der Kutter auch mehrere Fahrten für Gäste durchführen konnte.     
Bleibt zu wünschen, dass die vielen verteilten Werbezettel wirklich ihr Ziel erreichen und neue Mitglieder bringen.

Kreisjugendspiele Seesport (BB)
Am 14.Juni führte der Sächsische Seesportclub Dresden gemeinsam mit dem gastgebenden Wassersportclub Dresden Loschwitz die Kreisjugendspiele im Seesportmehrkampf durch. Gestartet wurde in den Einzeldisziplinen Knoten, Wurfleine, seemännische Hindernisbahn und Dingiwriggen. Am Start waren (leider nur) 10 Kinder aus beiden Vereinen.  Besondere Überraschung und Höhepunkt war die seemännische Hindernisbahn, die als Staffelwettkampf zu absolvieren war. Dabei waren die Wettkampfbedingungen ungewöhnlich, denn die zu absolvierenden Stationen waren sehr praxisorientiert. Neben Fender belegen, Vorleine festmachen, Ankern, „Segel“ vorheißen und niederholen waren Lenzen, Reling übersteigen und Rettungsring an Bord nehmen angesagt. Die besondere Überraschung für die Knotenbahn - gewöhnten Wettkampfsportler war das Anwenden der bekannten Knoten in ungewöhnlichen Lagen bzw. Orientierung. Oh! Das war nicht so einfach. Aber auch ein Fall durchholen oder fieren will gelernt sein damit es an den Händen keine Brandblasen gibt. Am Ende hat es allen großen Spaß gemacht.
Folgende Medaillen konnten überreicht werden:

 

Knoten

Knoten Anfänger

Wurfleine Kinder

Wurfleine Jugend

1

Julian Halbauer

Dennis Barthel

Julian Halbauer

Sebastian Schiffel

2

Lucal Halbauer

Christoph Ehrnsperger

Moritz Leuner

Lucal Halbauer

3

Till Große

Marvin Thier

Till Große

Maximilian Dietrich

Den Staffelwettkampf gewann die Mannschaft um Mannschaftskapitän Maximilian Dietrich vor der von Sebastian Schiffel. Im Dingiwriggen wurde keine Wertung durchgeführt. Eine Bratwurst vom Grill und ein seemännisches Quiz, den der jüngste Teilnehmer Florian Finsterbusch gewann  rundeten die gelungene Veranstaltung ab (die Bilder).
Bleibt neben der Erinnerung an ein erfolgreiches Wochenende die Hoffnung auf eine gute Veranstaltung im nächsten Jahr mit hoffentlich mehr Teilnehmern.

Sächsische Meisterschaft 2009 im Kutterrudern 2000 m  (BB)
Am 13. Juni fand auf der Dresdener Elbe die diesjährige Sächsische Meisterschaft im 2000 Meter Kutter rudern statt. Veranstalter waren der Sächsische Seesportclub Dresden  und der Wassersportclub Dresden Loschwitz. 5 Mannschaften kämpften um den Sieg. Start war im Loschwitzer Hafenbecken, die Wendetonne lag ca. 1000 m stromauf, das Ziel befand sich wiederum in Höhe des Loschwitzer Hafens.
Die Stimmung war gut, das Wetter ebenfalls! Starker Westwind machte es den z.T. unterbesetzten Besatzungen stromauf etwas leichter. Dafür kam der Wind auf der Strecke stromab hart von vorn. Mit der Erfüllung der behördlichen Auflagen hatten die Veranstalter ein wenig zu kämpfen, da die zugesagte Sicherungsbootsbesatzung nicht eingetroffen ist. Das Problem konnte gelöst werden. Wendebootsverankerung und Steuermannsbesprechung erfolgten auf der Einweisungsfahrt. Gestartet wurden die Boote im 5 Minuten Abstand.  Den Landesmeistertitel holten die Seesportler aus Bautzen mit einer Zeit von 15:20,7 Minuten. Zweitplatzierter wurde der Seesportclub „Hart am Wind“ mit 15:26,7 Minuten (leider nur mit 8 Kuttergasten). Die Mannschaft mit dem größten Durchschnittsalter (47 Jahre) vom Seesportclub Belgern-Torgau belegte Platz 3 mit 15:50,2 Minuten, der Wassersportclub Dresden-Loschwitz  belegte Platz 4. mit 16:32,6 (auch nur mit 8 Rudergasten), und der Sächsischer Seesportclub Dresden (mit dem größten Frauenanteil) den Platz 5. (17:38,8).

   

Nach Mittagessen und Siegerehrung  zog der Kutter „Elbflorenz“  (SSSCD)  einen imposanten Schleppzug von 4 Kuttern stromauf zur Slipstelle am Blauen Wunder. Für die Zurückgebliebenen im Loschwitzer Hafen war das ein beeindruckender Anblick. Dabei wurde eine neue Idee geboren: Warum sollte man nicht beim nächsten Mal ein Bootskorso im Anschluss an das Rudern bis ins Stadtzentrum und wieder zurück gestalten. Kutter mitten im historischen Stadtzentrum .... das wäre sicher auch für die mitangereisten Fanclubs der Wettkampfsportler beeindruckend. ....Man wird sehen..... 

14. (Jugend)Fahrtenseglertreffen am Zernosekysee in Tschechien (IB)
Über 100 Teilnehmer nahmen traditionell am Jugendseglertreffen in Tschechien teil. Segler aus 7 sächsischen Vereinen waren mit zahlreichen Booten der verschiedensten Klassen angereist. Jugendliches Alter war dabei nicht Bedingung. Viele der Teilnehmer kommen schon seit Jahren, manche waren zum ersten Mal dabei. Neben Segelkindern, Trainern und Eltern ist das Wochenende auch vielen anderen Wassersportlern und Freunden seit Jahren im Kalender reserviert, viele erwachsene Segler und ihre Freunde lockt das Fluidum der Veranstaltung.
Die Vorbereitung der Veranstaltung gestaltete sich in diesem Jahr schwierig. Zum einen hatte der Zeltplatz den Besitzer gewechselt, zum Anderen gab es große Probleme bei der Vorbereitung und dem Transport der Boote. Aber viele Probleme lösten sich irgendwie, neue Sanitärräume waren zwar im Bau, aber nutzbar, die neuen Besitzer zeigten sich sehr interessiert und offen. Beim WDL war vor allem die Besetzung des Kutters während der Hochfahrt nicht so einfach. In Obervogelgesang wechselte Iris (SCW) den Robert ab und ab Krippen wurden Bönischs von Tobias und Sebastian  unterstützt. Zu dem Zeitpunkt waren dann auch die Probleme mit der Benzinzufuhr des Motors beseitigt. Der Ansaugstutzen im Tank hatte sich in die Tiefen des vollen Behälters verabschiedet. Mit sinkendem Benzinpegel im Tank ging der Motor immer öfter aus, in Prossen war die Ursache klar, im Dečiner Hafen konnte dann am Abend die Reparatur stattfinden. Nach einer kühlen Nacht fuhren die 7 dort versammelten Boote zeitig weiter und trafen nach 2tägier Fahrt gegen 15 Uhr auf dem Zernosekysee ein.        
Die beiden folgenden Tage waren zum Segeltraining auf dem See vorgesehen. Unter
der Flagge des WDL  segelten 3 Optimisten, die Ixylon Passat und der Kutter Ruckswilli, insgesamt waren 19 Optis, 12 andere Jollen, 3 Kutter und 6 Dresdner Jollenkreuzer auf dem See. Das Wetter war übrigens nicht besonders, Kälte und Regen wurden nur selten von Sonnenstrahlen unterbrochen! Und trotzdem war die Stimmung ausgezeichnet.
8 Loschwitzer Jugendliche und Kinder nutzten die guten Revierbedingungen und die Trainingsangebote, die für die insgesamt ca. 50 Junioren angeboten wurden. Besonderheit in diesem Jahr war die Arbeitsteilung unter den vielen angereisten Trainern der verschiedenen Vereine. Während die Trainer Bert und Sarah die Landbetreuung übernahmen und das schwierige An- und Ablegen sicherte, war auf dem Wasser ein großes Traineraufgebot aktiv. Die Gruppen trainierten erstmalig in Leistungsgruppen. Dadurch war die Ausbildung sehr effektiv. Leider war der Wind für die Anfänger etwas schwierig, so dass einige Loschwitzer Neulinge nur schwer fürs Segeln zu begeistern waren und die Zeit nicht effektiv nutzten. Auch die Jugendjollen hatten es nicht leicht - sie wurden durch die große Anzahl von Kindern (ca. 25, darunter viele Anfänger) ein wenig in den Hintergrund gedrängt. Trotzdem segelten die beiden Jungs auf der Passat fast ununterbrochen und nutzten die Zeit, sich auf die bevorstehende Kutterwanderfahrt vorzubereiten.
Ein besonderer Höhepunkt  war für Kinder und Eltern der gemeinsame Ausflug zur Eisdiele in Lovosice am Sonntagmittag, an dem auch Wachwitzer Teilnehmer teilnahmen.
Danach gab es "auf Bestellung" Gulasch mit Knödeln bei der Zeltplatzwirtin ... sehr lecker. 
Die Abende nutzten alle Aktiven, um sich in in den verschiedenen Gesprächsrunden austauschen. Am Lagerfeuer wurde gesungen oder geklönt, Erinnerungen an vergangene Treffen waren genauso interessant wie die Absprache der Vereinstrainer und Eltern über neue Vorhaben.

Am Montag begann wie immer die Rückreise. Insgesamt 15 Optimisten segelten auf der Elbe stromab. Der Gegenwind war böig und stark. Umso größer ist die Leistung von Neuling Dennis auf Opti Osmosi und Tobias und Sebastian auf der für sie neuen Bootsklasse, sie kämpften sich gegen den Wind bis zur Schleuse. Ob wohl die beiden jüngeren Optisegler auf dem Kutter ihre Absage dieser Fahrt bereuten?
In Usti wurden die Optis aufgeslippt und verladen. Danach fuhr der Kutter in Richtung Deutschland weiter, im Schlepp die Ixylon. Zuerst musste die Schleuse überwunden werden. Später ging es weiter stromab bis Postelwitz. In Schmilka verabschiedeten Bert und Iris die Ixylonmannschaft, übernachteten mit den verbleibenden Kindern in Postelwitz und fuhren am Dienstag zurück nach Loschwitz.
Die Veranstaltung war trotz mäßigem Wetter ein großer Erfolg, insbesondere auch durch das Engagement vieler Eltern und Übungsleiter, die sich im Interesse des Gesamtgelingen über über die Grenzen des eigenen Vereins hinaus eingesetzt haben. Ein besonderer Dank auch Linda und Lutz vom SCW für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Betreuung der Wachwitzer und Loschwitzer Optis. 

9. Dresdner Kreis-Kinder und Jugendspielen Segeln auf dem Kiessee in Pratzschwitz (IB)
26 Segler und Seesportler aus sechs Vereinen nahmen an den 9. Dresdner Kreis-Kinder und Jugendspielen Segeln auf dem Kiessee in Pratzschwitz bei Pirna teil. Darunter waren auch 8 Loschwitzer Segler. Betreut wurden die Aktiven von insgesamt 11 Übungsleitern und Trainern sowie Wettfahrtleiter und Schiedsrichter. Weiterhin waren Mannschaftsleiter der Tolkewitzer und Geierswalder Seglern vor Ort. Zahlreiche Kinder nutzten auch die Angebote zum Schnuppersegeln, viele Neugierige schauten sich das ungewöhnliche Spektakel auf dem Badesee einfach nur von Weitem an oder informierten sich an den Werbetafeln über die Angebote der Vereine.
Die vielen aktiven Übungsleiter ließen ein sehr effektives Training zu, die Ausbildungseinheiten für die Regattasegler knüpften natürlich an die Erfahrungen des Ostertrainingslagers an. Am Samstagvormittag standen also Segeltechnik und Manövertraining auf dem Programm. Am Nachmittag wurde vor allem Regattataktik trainiert.
Die Neulinge hatten bei teilweise gutem Segelwind ganz schön zu kämpfen. Leider stand nicht für jedes Kind ein Boot zur Verfügung, so dass diese Gruppe wechselnd ausgebildet wurde. Zum Glück übernahmen die 3 teilnehmenden Jugendboote den einen oder anderen Neugierigen, so dass nur selten jemand am Ufer warten musste. Besonders günstig für die Jüngstenausbildung waren übrigens die beiden Holzoptis, die Wolfgang Beier zur Verfügung stellte.

 

Die Jüngstenausbildung mit Trainerin Linda   Zwei Neueinsteiger mit Spaß

Am Sonntag fanden bei leichtem bis mittlerem Wind mehrere Wettkämpfe statt. Die erfahrenen Segler starteten in drei Wettfahrten zum 1. Lauf zur Opti-Ostsachsenliga. An dieser Regatta nahmen 14 Boote der Kinderbootsklasse Optimist teil, darunter auch Phillipp auf dem Snacki. 9 Anfänger wurden in einer Seebärchenwertung erfasst, für sie wurde eine Schleifenkurs ausgelegt. Die Loschwitzer Jungs schlugen sich dabei prächtig (leider waren für eine Jugendboot-Regatta zu wenig Boote auf dem Wasser, so dass der Filius an keinem Wettkampf teilnehmen konnte. Es ist aber geplant, diesen zu Pfingsten nachzuholen!)  Ergebnisse
Dank der Unterstützung des Kreisportbundes konnten den Platzierten Medaillen und attraktive Preise überreicht werden. Besonderen
Dank gilt auch allen Übungsleitern und Betreuern, der Wettfahrtleitung und dem Schiedsgericht, die seit Freitag nonstop für die Segler da waren. 

Anrudern auf der Elbe  (IB)
Das traditionelle Begleiten der Dampferparade am 1.Mai fand auch in diesem Jahr statt. Auch Familienmitglieder waren mit von der Partie. Wie immer kochte die Elbe durch die große Anzahl von Booten und Schiffen. Die Fahrt ging bis zum Wachwitzer Steg, große Teile der Strecke  wurde gerudert! Der Tag klang bei einem gemütlichen Zusammensein am Grill ganz ruhig aus!

Ostertrainingslager 2009 (IB)              (Tagesberichte)
Die Segelsaison begannen die Vereine der IG Juniorensegeln Oberelbe mit dem Ostertrainingslager am Bautzener Stausee. Obwohl die Veranstaltung seit 1998 fast jährlich stattfindet, war sie in diesem Jahr etwas Besonderes. Zum Einen konnte das Wetter nicht besser sein, Sonne und ausreichend Wind ließen ein optimales Training zu (Wassertemperatur am letzten Tag 17°C).
Eine parallel stattfindende Übungsleiterausbildung des SVS brachte zusätzliche Ausbilderkapazitäten, so dass die Trainingsgruppen sehr effektiv trainieren konnten. Die 27 Teilnehmer kamen aus 8 Segel- bzw. Seesportvereinen. Es trainierten insgesamt 14 Optimisten und (leider nur) 2 Jugendboote in bis zu 4 Ausbildungsgruppen. Schwerpunkt der Ausbildung war die Vorbereitung der Optisegler auf eine erfolgreiche Regattasaison, (leider nur) 6 Segler der Sächsischen B-Rangliste 2008 nutzten das Angebot der IG Juniorensegeln Oberelbe.
Die Teilnehmer (Boote und Mannschaften des WDL):
             
Die Ausbildungseinheiten waren straff geplant. Jeder Tag begann mit Frühsport. Vormittags wurde vorrangig an der Segeltechnik gearbeitet. Eine lange Mittagspause schaffte die nötige Erholung, um am Nachmittag für das Training von Regattaelementen fit zu sein. Die Segeltage wurden mit einer Tageswettfahrt beendet. Nach jeder Trainingseinheit fand eine Auswertung statt, am Abend gab es außerdem Theorieausbildung. Es konnten verschiedene Zertifikate erworben werden, die entsprechenden Prüfungen wurden ebenfalls am Abend geschrieben. Viel Zeit für andere Dinge blieb nicht, aber die Teilnehmer hatten trotzdem viel Spaß.
Alle Übungsleiter brachten ihre eigenen Kenntnisse in die Ausbildung ein, André und Carsten gaben ihre Erfahrungen als Regattasegler weiter, Bert reparierte und brachte den Kindern Knoten und Takeln bei, Eike sorgte sich vor allem um die Jüngsten, Robert nutzte seine Erfahrungen als Wettfahrtleiter und musste sich ab und zu auch als Schiedsgericht durchsetzen. Iris und Jana sorgten für einen reibungsfreien Ablauf, schließlich mussten Übungsleiterausbildung und das straffe Trainingsprogramm koordiniert werden. Christa und Brigitte sorgten für das leibliche Wohl aller.
Wenn spätabends die Ausbildungen abgeschlossen waren und Ruhe in den Zimmern einkehrte, werteten die Trainer den Tag aus und nutzten intensiv die Zeit, sich auszutauschen. Natürlich wurde auch der nächste Tag vorbereitet. Die gemeinsame Arbeit war für alle Trainer eine besondere Erfahrung, konnte doch jeder von jedem lernen!
Höhepunkte der Trainingswoche waren sicher neben der Bergfestregatta mit anschließendem Videoabend (Film "Wind"), der Donnerstagnachmittag mit Wind und einigen Kenterungen sowie die Abschlussregatta am Samstag mit drei Wettfahrten. Bei der Auswertung am Ende konnten 5 Jüngstensegelscheine und 3 Optikapitäne verliehen werden. Trainer Robert bastelte außerdem einen Opti- Pokal, den Paul für besonders faires und kameradschaftliches Verhalten auf dem Wasser überreicht bekam. In der Gesamtwertung der 8 Wettfahrten (2 Streicher) gewann Viktor Waldleben vor Paul Simundt und Anissa Renner. Die Tagesberichte entstanden wie immer auf Grund des Kleingedruckten im Meldeformular der Bergfestregatta. Sie stehen hier
Für die drei Loschwitzer Teilnehmer war die Veranstaltung mit Sicherheit eine besondere Erfahrung. Phillipp Zschiedrich beherrschte seinen Opti "Snacki" jeden Tag besser und die beiden Jugendlichen Tobias Scheidig und Sebastian Schiffel lernten auf der für sie neuen Bootsklasse Filius den Umgang mit Trapez und Spinnaker. Dabei wechselten beide regelmäßig die Position im Boot, um sowohl im Vorschiff als auch am Ruder fit zu werden.
Die Loschwitzer Jungs zeigten nicht nur auf dem Wasser, dass sie segeln, sondern auch an Land, dass sie zupacken können. Sebastian und Tobias waren immer zur Stelle, wenn es galt, den Jüngeren zu helfen, Boote umzusetzen oder Verlorenes wieder zu finden. Phillipp gab seine Kenntnisse beim Knotentraining weiter und war als Ausbilder sehr begehrt. 
Herzlichen Dank allen!

Die Ausbildung (Der Ausbildungsplan steht hier)

Formationssegeln: Starttraining:
    Knotentrainer Phillipp
beim Knotentraining
  Bleibt zu wünschen, dass es auch im nächsten Jahr ein
Ostertrainingslager mit vielen Loschwitzer Teilnehmern gibt.

Kutter geslippt am 28.3.2009 (IB)
Neben dringend notwendigen Arbeiten an der Steganlage wurde am 28.März der Kutter Ruckswilli abgeslippt. Somit kann die Saison 2009 beginnen. Zahlreiche Neulinge (Aktion "Komm in den Verein") werden nun auch das Rudern kennen lernen. Bis zum 13.Juni sollte die Mannschaft fit sein, denn dann steht der erste Wettkampf im Terminplan.

Winterpokal beim Ausgleichssport (Februar 2009, IB)
Beeindruckend viele Kinder der IG Juniorensegeln Oberelbe (WDL, SCW) trafen sich am letzten Schultag zum Winterpokal in der Turnhalle Niederpoyritz. Der Wettkampf wurde in 7 Disziplinen gewertet und galt gleichzeitig als Abschluss des Winter-Ausgleichssports. Liegestütze und Klimmzüge waren genauso gefragt wie Ballprellen und Sprungseilspringen. An der Knotenbahn konnten außerdem maritime Punkte gesammelt werden. Am Ende gewannen den Wettkampf diejenigen Sportler souverän, die regelmäßig am Ausgleichssport teilgenommen haben. Die Ergebnisse der ersten 5 Plätze:

1. Platz Felix Lentz SCW 292 Punkte
2. Platz Felix Hempel SCW 289 Punkte
3.Platz Sebastian Schiffel WDL 277 Punkte
4. Platz Phillipp Zschiedrich WDL 269 Punkte
5. Platz Nicolas Voigt SCW 268 Punkte

Rückblick zu Berichten aus dem Vereinsleben 2008